ACHTSAMKEIT
UND DAS SEIN LASSEN

Egal was zum ersten Schritt führt – jeder Aspekt ist ein guter Grund, einfach damit zu beginnen.

Achtsamkeit beschreibt einen Zustand wacher Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, ohne den Inhalt der Wahrnehmung zu bewerten, zu analysieren oder darauf reagieren zu müssen. Wir nehmen wahr und lassen es da sein. Wir schauen zu, wie es sich verändert. Ganz von selbst, immer wieder.

Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir in den inneren Welten unserer Gedanken – und oft verlieren wir uns darin.
Achtsamkeit eröffnet die Möglichkeit, daraus aufzuwachen. Dadurch entdecken wir eine uns innewohnende Freiheit: die Freiheit, die eigenen Gedanken zu relativieren. Die Freiheit, darüber zu entscheiden, wem oder was ich meine Aufmerksamkeit schenke. Die Freiheit, immer wieder im jetzigen Lebensmoment präsent zu sein.
Die Entdeckung dieser Freiheit stellt für mich den Kern jeder Achtsamkeitspraxis dar.

Erfreulicherweise haben viele Achtsamkeitspraktiken auch positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. So gibt es inzwischen wissenschaftliche Belege dafür, dass das Praktizieren von Yoga die Muskeln stärken, die Faszien flexibel machen, das Nervensystem regulieren und die Atmung vertiefen kann. Wir wissen sogar, dass Meditation unsere Gehirnstrukturen positiv verändern und gesunde Zellprozesse fördern kann.

ACHTSAMKEIT UND
DAS SEIN LASSEN

“Glück ist die Abwesenheit des Strebens nach Glück.“
(Zhuangzi)