In meiner therapeutischen Arbeit integriere ich musiktherapeutische sowie traumatherapeutische Zugänge unter Einbeziehung von Körperarbeit und Achtsamkeitspraxis.
Durch das Zusammenspiel von musikalischer Improvisation, achtsamer Körperwahrnehmung und therapeutischem Gespräch entsteht Zugang zu tief liegenden Gefühlen und inneren Mustern. Der geschützte Rahmen der therapeutischen Beziehung bietet die Möglichkeit, sich behutsam mit der eigenen Lebensgeschichte und der momentanen Lebenssituation auseinanderzusetzen. So entfaltet sich Raum für neue Erfahrungen – für Vertrauen, innere Freiheit und Lebendigkeit.
MUSIKTHERAPIE
Das Einladen der nonverbalen Dimension
„Wenn wir uns fallen lassen und vertrauen, ist es egal, was dabei herauskommt.“ (Mario Rom, Jazzmusiker)
Musiktherapie hat das Potential, emotionales Erleben zu fördern und die eigene Resonanz- und Schwingungsfähigkeit anzuregen. Im Rahmen einer verlässlichen therapeutischen Beziehung unterstützt der kreative Ausdruck die Entfaltung von Selbstwahrnehmung, Handlungsfähigkeit und Lebendigkeit.
TRAUMATHERAPIE
Im eigenen Körper und der Welt wieder zuhause sein.
„Trauma ist nicht das Ereignis selbst, sondern die Trennung von sich selbst, die als Folge entsteht.“ (Gabor Maté)
Eine Traumatherapie unterstützt den behutsamen Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu sich selbst und zur Welt, die erschüttert wurde. Die Stärkung der eigenen Ressourcen, die Fähigkeit zur selbstbestimmten Stressregulierung und die schrittweise Auseinandersetzung mit traumatischen Erinnerungsfragmenten stehen dabei im Zentrum.
Achtsamkeit
Das Geschenk der Langsamkeit und die Entdeckung innerer Freiheit
„Genau dort, wo du bist – das ist der Ort, an dem du anfangen kannst.“ (Pema Chödrön)
Achtsamkeit beschreibt einen Zustand wacher Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, ohne den Inhalt der Wahrnehmung zu bewerten, zu analysieren oder darauf reagieren zu müssen. Sowohl Yoga und Meditation als auch die musikalische Improvisation und das bewusste Erleben von Musik können geeignete Werkzeuge sein, um diese Form der Wahrnehmung zu schulen.